Apr 7, 2026

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Instandhaltung

Hausinstandhaltung: 10 Dinge, die du monatlich tun solltest

Den wenigsten von uns geht die Hausinstandhaltung einfach von der Hand. Eine Sache die ich gelernt habe: Kleine Sachen, die man übersieht, werden schnell groß und teuer. Deshalb mache ich jeden Monat einen kurzen Rundgang. Diese 10 Punkte stehen auf meiner Liste.

monatliche Hausinstandhaltung

1. Wasserabläufe säubern

Wenn es aus dem Abfluss stinkt, ist das meist ein Zeichen für Ablagerungen im Rohr. Haare, Seifenreste und Fett setzen sich mit der Zeit fest und fangen an zu müffeln. Spätestens wenn das Wasser nur noch langsam abläuft, solltest du handeln: Abflusssieb rausnehmen, Haare entfernen und bei Bedarf mit einer Saugglocke oder Rohrspirale nachhelfen. Wirf dabei auch einen Blick unter die Spüle und auf sichtbare Rohre. Lleine Lecks oder feuchte Stellen deuten auf undichte Verbindungen hin. Tropft es nur leicht, kannst du Dichtungen oft selbst tauschen. Bei größeren Schäden lieber einen Profi holen.

💡Tipp: Ist dein Abfluss nicht verstopft aber gluckert er, hilft dir dieser 10-Minuten-Check weiter.

2. Lüftungsöffnungen und Filter checken

Verstaubte Öffnungen beeinträchtigen die Luftqualität und begünstigen Schimmelbildung. Daher kontrolliere regelmäßig deine Dunstabzugshaube, Badlüfter oder Lüftungsgitter. Dabei saugst du die Lüftungsgitter monatlich einmal kurz ab und wischt sie mit einem feuchten Tuch ab. Bei der Dunstabzugshaube solltest du den Fettfilter kontrollieren und bei Bedarf reinigen oder austauschen. Auch der Badlüfter verdient Aufmerksamkeit: Prüfe, ob er noch richtig zieht. Saubere Lüftung sorgt für frische Luft und ein gesundes Raumklima.

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Dachrinnen reinigen

3. Dachrinne prüfen

Einmal im Monat solltest du einen kurzen Blick zur Dachrinne werfen. Sammelt sich dort offensichtlich Laub, Moos oder Dreck, kann das Regenwasser nicht mehr richtig abfließen und eine Reinigung der Dachrinne ist nötig. Die Folge: Es läuft über, tropft an der Fassade runter und kann so zu Wasserschäden am Mauerwerk führen. Grundsätzlich reicht eine Reinigung zweimal im Jahr, am besten nach dem Herbstlaub und im Frühling. Achte auch auf deine Regentonne: Füllt sie sich nach dem Regen nicht mehr, könnte das Fallrohr verstopft sein und du solltest einmal schauen wo der Zugang verstopft ist.

4. Garage und Kellerräume inspizieren

Keller und Garage werden bei der Hauspflege oft vernachlässigt. Dabei zeigen sich hier erste Anzeichen von Feuchtigkeit oder Schädlingsbefall besonders früh. Nimm dir monatlich fünf Minuten Zeit für eine Sichtkontrolle: Achte auf weiße Flecken an den Wänden, muffigen Geruch oder Wasserflecken am Boden. Prüfe dabei auch, ob das Garagentor einwandfrei funktioniert.

⚠️ Warnsignale: Auffällige Flecken an Kellerwänden können Salzausblühungen oder auch Schimmel sein. Muffiger Geruch deutet auf Feuchtigkeit hin. Beides solltest du zeitnah genauer untersuchen lassen.

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Mülltonnen säubern

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5. Mülltonnen kurz säubern

Mülltonnen sind nicht gerade das Lieblingsthema aber gerade bei warmen Temperaturen fängt der Biomüll schnell an zu stinken, und Maden oder Fliegen machen es sich gemütlich. Spül die Tonnen deshalb einmal im Monat kurz aus, am besten direkt nach der Abholung. Ein Schuss Essig im Wasser hilft gegen Gerüche. Schau auch, ob die Deckel noch dicht schließen und keine Risse haben. Kaputte Tonnen kannst du meist kostenlos bei der Gemeinde austauschen lassen.

6. Böden pflegen

Unsere Böden sind jeden Tag im Einsatz und das sieht man ihnen irgendwann auch an. Während Holz und Parkett monatlich eine rückfettende Pflege brauchen, um geschmeidig zu bleiben und Risse zu vermeiden, verlangen Fliesen nach gezielter Aufmerksamkeit für die Fugen. Einmal im Monat solltest du spezielle Pflegemittel nutzen: Bei Holz passend zur Oberfläche, bei Fliesen zur Tiefenreinigung der Zwischenräume. Das verhindert, dass Schmutz sich dauerhaft festsetzt. Klingt nach vielAufwand, dauert aber keine halbe Stunde und macht einen echten Unterschied.

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Mit der Homerockr-App organisierst du Wartung, Renovierung und kleine To-Dos am Haus mühelos. Behalte den Überblick, bevor aus kleinen Aufgaben große Kosten werden.

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7. Haushaltsgeräte warten

Unsere Haushaltsgeräte wie Spülmaschine, Waschmaschine, Trockner oder Kühlschrank laufen oft jahrelang ohne Probleme. Bis sie plötzlich streiken. Regelmäßige Pflege verlängert die Lebensdauer meist enorm, auch über die Garantie hinaus. Die gute Nachricht: Die meisten Aufgaben dauern nur wenige Minuten und lassen sich nebenbei erledigen. Siebe bei Waschmaschine und Spülmaschine einmal im Monat kurz ausspülen. Türdichtungen feucht abwischen, damit sich kein Schimmel bildet. Kühlschrankrückseite absaugen, falls sich Staub ansammelt. Alles schnell mal nebenbei gemacht und hält deine Geräte länger am Laufen.

8. Reinigungsmittel auffüllen

Putzen macht schon eher so mittel viel Spaß. Wenn man sich dann aber aufrafft, dann sollten mindestens alle Reinigungsmittel vorhanden sein. Deshalb lohnt sich einmal im Monat ein kurzer Blick in den Putzschrank. Was geht zur Neige? Was muss nachbestellt werden? Spülmittel, Allzweckreiniger, Glasreiniger, Entkalker und Waschmittel sind die üblichen Verdächtigen. Vergiss auch Kleinigkeiten nicht: Schwämme, Putzlappen und Müllbeutel brauchen regelmäßig Nachschub. Am besten machst du dir eine kurze Liste mit allem, was du immer da haben willst.

Fassadenriss

9. Außenhülle des Hauses prüfen

Ab und zu solltest du dein Haus von außen betrachen. Klingt simpel, wird aber oft vergessen. Wirf einen Blick aufs Dach: Liegen alle Dachpfannen noch richtig oder hat der letzte Sturm etwas verschoben? Auch die Abdeckungen der Entlüftungsrohre auf dem Dach sollten noch an ihrem Platz sitzen. Fehlen sie, können Feuchtigkeit und Tiere eindringen. Schau dir außerdem die Fassade an: Kleine Risse im Putz sind erstmal kein Drama, sollten aber im Auge behalten werden. Werden sie größer, kann Wasser eindringen und im Winter durch Frost echte Schäden anrichten.

10. Hausrundgang dokumentieren

Der beste Vorsatz hilft nichts, wenn du nach drei Monaten wieder alles vergessen hast. Deshalb: Dokumentiere deinen monatlichen Hausrundgang. Das muss absolut keine Wissenschaft sein. Einfach nur kurz notieren, was du gecheckt hast und ob dir was aufgefallen ist. Ich habe dafür die Homerockr-App gebaut. Du legst einmalig fest, welche Aufgaben du monatlich, jährlich oder saisonal erledigen willst, und bekommst rechtzeitig eine Erinnerung. Entdeckst du einen Mangel, kannst du ihn direkt mit Foto dokumentieren. So hast du alles an einem Ort und weißt immer, was am Haus noch zu tun ist.

Profilfoto

Autor

Carsten Bohling

Carsten ist ein absoluter Heimwerker-Enthusiast, der mit der Gründung von Homerockr im Jahr 2023 das Ziel verfolgt, umfassende Expertise in allen Themen rund um das eigene Zuhause zu bieten. Hier im Blog schreibt er über alle Themen die uns Hausbesitzer:innen beschäftigen – von Instandhaltung und Modernisierung bis hin zu Smart Home-Lösungen. Carsten recherchiert, berichtet und schreibt ausführlich für die Homerockr-Community. Privat wird er immer wieder tatkräftig von seinen zwei Söhnen bei seinen Heimwerkerprojekten unterstützt.

Bei Fragen und Anmerkungen schreibe uns gerne an team@homerockr.com. Du möchtest in Zukunft bei allen Instandhaltungsaufgaben rund um dein Haus den Überblick behalten? Dann melde dich gleich zu unsere Homerockr App an.

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Häufig gestellte Fragen

01.

ie hilft mir eine Hausinstandhaltungs-Checkliste?

Eine Checkliste gibt dir Struktur und sorgt dafür, dass du keine wichtigen Aufgaben vergisst. Du siehst auf einen Blick, was zu tun ist, und kannst Schritt für Schritt abhaken.

02.

Warum ist es wichtig, sein Haus zu pflegen?

Regelmäßige Pflege erhält den Wert deiner Immobilie und verhindert teure Folgeschäden. Ein tropfender Wasserhahn oder ein kleiner Riss in der Fassade sind schnell behoben – ignorierst du sie, wird es irgendwann richtig teuer.

03.

Wie oft sollte ich Hauswartung in meinen Alltag einplanen?

Am besten einmal im Monat für einen kurzen Rundgang. Viele Aufgaben dauern nur wenige Minuten und lassen sich nebenbei erledigen.